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Die Küche der Levante unterliegt so vielen Einflüssen, dass man sie hier gar nicht alle aufzählen könnte, ohne wahlweise am Ende der Seite oder am Ende des Gewürzregals zu sein. Eigentlich ist die Levante, die die Länder Israel, Syrien, Jordanien und dem Libanon umfasst, ein brisanter politischer Krisenherd. Aber am Herd sind sich plötzlich alle einig: Da geht es nur noch um die beste Interpretation traditioneller Rezepte, um Gastfreundschaft, um das Beisammensein und Schlemmen. Spätestens seit Yotam Ottolenghis Millionenseller „Jerusalem“ hat sich gezeigt: Bei Tisch können alle Levantiner getrost Versöhnung feiern, denn viele Rezepte kennen keine willkürlichen Ländergrenzen. Und ein gutes Essen in anregender Gesellschaft wird in dieser Region überall zelebriert, die sich kulinarisch überraschend weltoffen und neugierig zeigt mit ihren arabischen, türkischen, osteuropäischen, persischen und sogar britischen wie französischen Einflüssen.

Alles ganz „Simple“

Er ist ein Phänomen. Der Londoner Starkoch Yotam Ottolenghi hat seiner Heimat Israel ein kulinarisches Denkmal gesetzt. Der Enkel einer italienischen und deutschen Großmutter ist Kolumnist in „The Guardian“, und hat beinahe eine Million Fans auf Instagram, die sich unter #icookottolenghi gegenseitig an euphorischen Interpretationen überbieten. Sein Basic-Kochbuch Buch „Simple“ hat weltweit binnen eines Jahres ein Millionenpublikum überzeugt.