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Was koch ich denn nur heute? Eine tägliche Qual. Oder auch nicht.

Es ist Sommer, es ist warm. Nichtsdestotrotz wollen hungrige Kindermägen gefüllt werden. Ich bin in der glücklichen Lage sagen zu können, dass meine Kinder wirklich alles essen, sogar Gesundes. Auch Artischocken, Avocado und Meeresgetier. Schon im zarten Alter von 8 Jahren (er konnte grad lesen) sagte mein Sohn beim Anblick der Speisekarte beim Italiener unserer Wahl: „Ach, heute könnte ich mal Hummer essen.“

Hummer hab ich hier nicht, aber immerhin ein säuerlich-frisches Hibiscus-Curry mit Fisch und Garnelen gleichermaßen, was ich persönlich in dieser Kombi sehr, sehr schätze. Es ist leicht zu zubereiten und auch leicht bekömmlich. Ingwer und Gemüse tun da ihre dazu.

Ran an den Wok!
Zugegeben, das klingt zunächst seltsam. Aber: Wer schon mal ein Haus in der Bretagne oder in den Marken für den wohlverdienten Urlaub gemietet hat, hat spätestens, wenn er sich dem Herd zuwendet ein Problem: Entweder stehen in dieser Küche gar keine Gewürze, oder bestenfalls welche mit längst abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum.
Ich weiß nicht, wie es bei euch aussieht, aber bei uns zuhause erübrigt sich an Sommerabenden oder sonnigen Wochenenden die Frage: Was kochen wir heute? Es wird gegrillt. Und zwar möglichst unkompliziert: egal ob saftige Steaks, orientalische Kebabs, französisch angehauchter Lachs, mexikanisches Hähnchen.... Es geht ganz klassisch los.
In einer Portion Ketchup (100 g) stecken 22 g Zucker. Das ist ziemlich viel. Stört mich aber prinzipiell nicht, solange es mir schmeckt. Aber schmeckt Ketchup wirklich?
Betreff: Sommer! Raus! Grillen! Chillen! Eis! Picknick! See!

Ich grille für mein Leben gern. Als ich noch in München und ohne Balkon oder Garten gewohnt habe, habe ich beschlossen, dass all die Zeit, die ich ohne Grill gelebt habe, nachgeholt werden muss. Und das mach ich jetzt. Seid ihr dabei?

Mit allem, was dazu gehört… ein cooler Drink, nein, besser zwei. Natürlich beide saisonal beeinflusst…

… und einer leckeren Beilage, die sich im Ofen nebenher quasi selbst zubereitet.

Und einem Dessert?! Ein Eis, nein, Parfait, das den Namen „Dessert de Luxe“ verdient. Das Beste daran ist aber, dass ihr dazu keine Eismaschine braucht, es im Vorfeld zubereiten könnt und es immer parat steht, wenn ihr Lust drauf habt.

Ran an den Kochlöffel, den Grill, raus in die Sonne!
Meine Eismaschine wohnt im Keller und wenn sie dann endlich oben ist, dauert es immer noch 45 Minuten, bis ich ein Eis bekomme. Geduld ist ja nicht meine Stärke. Work-around: das Parfait! Toll vorzubereiten, nicht schwierig, immer verfügbar (solang die Kinder etwas übrig lassen) und kulinarisch ein Traum: Die Kombination aus frischen Himbeeren, Cantuccini-Keksen, gerösteten Pistazien und selbstgemachtem Mandel-Salz-Karamell ist schon ein Hit. Getoppt wird das Ganze durch die Tonkabohne, die eigentlich die kaum verfügbare Vanille ersetzen sollte. Aber stattdessen setzt sie noch eines obendrauf. Probiert unbedingt selbst!
Ich steh dazu, ich bin ein Kartoffelkind. Bei uns zuhause gab es keine Pasta oder asiatische Reispfannen. Ich bin mit der Knolle aufgewachsen. Klar hab ich mich mittlerweile kulinarisch weiter entwickelt. Aber die Liebe zur Knolle ist geblieben.
Daher finde ich Peters Rezept von der Mini-Ofenkartoffel einfach mega-lecker. Und: Es beweist, dass meine aktuelle Lieblings-Mischung "Schwenkbraten" zu weit mehr dient, als zur saarländischen Halsgrat-Marinade.

Grill doch mal exotisch!

Egal, ob klassisch oder exotisch. Wir sind für jedes Ausflugsziel vorbereitet. Egal, ob ihr grillt oder picknickt... Draußen mal anders…
Es wird wärmer. Jetzt ist Erntezeit für Holunder und Melisse. Daraus lässt sich herrlich ein Sirup und daraus wiederum ein leichter Sommer-Spritz basteln. Selbstverständlich waren wir noch etwas kreativ dazu und haben die beiden Sirups etwas abgewandelt... Heute ist es zwar gar nicht so sonnig in München, aber umso besser, dann haben wir ja Zeit, in den Wald zu gehen, Grünzeug zu sammeln und uns für die heißen Tage vorzubereiten. Denn wer möchte bei Hitze schon anfangen, einzukochen...?
Ich grille für mein Leben gern. Und wenn die Sonne so schön scheint, wie heut in München, dann gleich doppelt gern. Ein gutes Stück Fleisch vom Metzger meines Vertrauens, leckere Dips, Beilagen, die über Kartoffelsalat weit hinausgehen, ein leichter Weißwein dazu und, nicht zuletzt, liebe Menschen mit am Tisch - ist alles mein Ding. (An dieser Stelle: Danke an die Gastgeber von gestern Abend!)
Nicht so gern habe ich verbrannte Grillwurst vom Supermarkt, phantasielose Salate, fertige Grillsaucen und Menschen, denen das alles nichts ausmacht.
Ohne Wertung blieb bisher Hähnchen vom Grill, da leider meist trocken und relativ geschmacksneutral. Unser Koch und Foodstylist, der Peter, hat es aber so hinbekommen, dass es schmeckt und hat gleich noch eine gar meisterhafte Salsa dazu gezaubert. Hip, hip, hurraaa.

Newsletter Mai

Ich war im Urlaub. In Italien. Ganz "unten", auf Sizilien. Welch eine tolle Insel! Dort hat der Mai schon vor vier Wochen angefangen und jetzt kann ich euch sagen, was im Mai alles passieren wird bei uns.
Die ersten Erdbeeren, die nach Erdbeeren schmecken werden, sind reif. Artischocken en masse. Oder Fisch. Der Rhabarber ist rot und reif. Spargelmania! Salat statt wärmendem Eintopf. Und ein Pesto muss auch noch her, aus Bärlauch, der hat nämlich auch noch Saison! Auf geht's!

Selbstgemachte Brühe vs. Kalte Sophie: 1:0

Also heute morgen war mir sehr, sehr kalt. Als ich da mit meinen Hunden über die Felder wanderte, musste ich mittels Mobiltelefon feststellen, dass es grade mal 6°C hatte. Wow. Dabei haben die Eisheiligen noch nicht einmal begonnen: Mamertus kommt am Donnerstag.
Was tun? Nachdem ich eh ein Suppen- und Eintopf-Fan bin, ist die Lösung nicht weit: Eine Suppe muss her!

Cappucchino vom Spargel

Mein Gott, klingt das gestelzt. Ein Cappuccino vom Spargel. Der Bayer würd sagen "A so a Schmarrn". Aber Optik und auch Geschmack vom Süppchen (Bayr.: Supperl) haben überzeugt. Und: kaseinfach.

Reise des Monats: Sizilien

Dort gibt es nicht nur schöne, sondern auch unglaublich leckere Dinge, z. B. die Pistazie, die Nuss der Sizilianer. Ein Rezept, welches mich nachhaltig beeindruckt hat, war „pesce spada in crosta di pistacchio“, der Schwertfisch mit Pistazienkruste auf einem Zwiebelchutney. Wir haben’s nachgekocht für euch.

Spargel-Quiche

Und weiter geht's mit der Spargelmania. Mitarbeiterin Katharina hat den Spargel mit Eiern, Sahne und etwas Spargelgewürz übergossen und gebacken. Food-Stylist Peter hat noch einen Boden drunter gebastelt und fertig ist die Quiche. Voilà.

Bärlauchpesto selbst gemacht

Klar haben wir fertige Pestos. Für den Fall, dass es mal schnell gehen muss. Dabei ist ein Pesto eigentlich so schnell gemacht, dass ich grad überleg, was denn jetzt einfacher ist....... Am besten mal grad selbst versuchen.

Rhabarber-Chutney

Als ich heute aus dem Fenster sah, war mir eher nach Goldener Milch, um mich von innen zu wärmen, statt nach Grillen. Aber ich trotze dem Wetter, schließlich soll's - trotz Regen - jetzt immer wärmer werden. Und Rhabarberzeit ist nun mal jetzt. Und ein Chutney kann gut im Voraus entstehen, es hält sich eine Weile. Und was kann man Sinnvolleres tun, als sich gedanklich schon mal für besseres Wetter vorzubereiten?
Der Mai ist ein toller Monat. Endlich geht’s los: Wieder draußen sitzen. Sonne genießen. Die ersten Erdbeeren. Spargel in Hülle und Fülle. Der Rhabarber ist rot und reif. Waldmeister im Wald (wo sonst??) gefunden. Salat statt Eintopf – STOP! Here we go….

Marinierte Erdbeeren

Eine Schweizer Kundin schwärmte letztes Jahr von Erdbeeren mit unserem Pfeffer. Coole Idee, dachte ich mir. In Italien, ganz im Süden, wo die Erdbeeren nicht mehr mit dem Schnee kämpfen müssen, sind sie schon fertig gereift. Hab ich letzte Woche selbst gesehen. Ich hab die Idee aufgegriffen und wir haben folgendes daraus gemacht:

Oster-Newsletter

Die Ostervorbereitungen sind ja praktisch schon in vollem Gange. Wen laden wir ein? Großes Menü abends oder doch besser am Mittag? Oder beides? Ich plane gerne etwas Außergewöhnliches für solche Festtage. An Ostern frühlingshaft Leichtes und an Festtagen etwas, das gut vorbereitet werden kann. Ich hab da ein paar Ideen…
An Ostern, das kennen wir alle, werden Eier ausgeblasen und anschließend bemalt oder beklebt oder sonstwie verziert. Soweit alles klar. Aber was machen wir mit dem flüssigen Rest-Ei? Pfannkuchen, Omlett, Rührei. Das ist mir zu fad. Im Netz kann man zwar allerlei Sinnvolles erfahren, zum Beispiel, wie man sich beim Ausblasen eine Salmonellen-Vergiftung zuziehen kann oder auch nicht. Oder wie hartgekochte (!) Eier ausgeblasen werden. Wirklich gute Tipps, wie die flüssige Ei-Masse verwendet werden kann, sind aber eher Mangelware. Ich hab mir Gedanken gemacht.

Spargel, yeah!

Endlich Spargel! Für Spargel-Fans eine tolle Zeit: März bis Juni, wenn es dann heißt: Kirschen rot, Spargel tot. Der Spargel mag kein allzu warmes Klima und wenn es zur Jahresmitte hin dann warm wird, ist die Spargelzeit vorbei. Also ran an die grünen und weißen Stängel. Ich könnte sie ja jeden Tag essen. Klassisch, mit selbstgemachter Sauce Hollandaise. Im Risotto. Auf Pasta. Als Beilage. Als Suppe. Im Salat mit Erdbeeren. Mit unterschiedlichen Marinaden. Gott sei Dank sind die Spargel-Rezeptideen so vielfältig, dass ich nie denken werde: "schon wieder Spargel". Das denken nur meine Kinder. Aber präsentiert als Quiche oder mit Rührei kann man ihnen das Wurzelgemüse gut unterjubeln.
Wir beginnen heute mit Spargel mit einer Orangen-Salsa. Ganz einfach. Und dann werden wir uns steigern.
Für Kurzentschlossene: Schon mal Dukkah selbst gemacht?
Noch Plätze frei für das Gewürzseminar morgen, Donnerstag, 30.3. in München!
Der Zyklon Enawo traf Anfang März auf die Ost-Afrikanischen Inselstaat Madagaskar und vernichtete die Vanilleernte.
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