Zwirl – Altes Rezept aus dem Bayerischen Wald

 

Das ist mal ein Sattmacher! Ich nenne den Zwirl gerne „bayerische Gnocchi“, der Teig ist sehr ähnlich. Hier stelle ich Euch das einfache Landgericht in traditioneller Form vor, wie es mir eine Freundin aus dem Bayerischen Wald beschrieben hat. Für Experimente ist natürlich bei mir immer Raum: In den Teig etwas Kurkuma oder Zimt, als Beilage Zwetschgenkompott oder im Frühling eine Bärlauch-Sauce...der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt...

 

 

ZUTATEN

800 g mehlig kochende Kartoffeln

160 g Dinkelmehl

schwarzer Pfeffer

Muskatnuss

Meersalz

50-80 g Butterschmalz

als Beilage Apfelmus oder Rotkraut

 

REZEPT

Am Vortag die geschälten Kartoffeln garen.

Eine Reine in den Ofen stellen und den Ofen auf 120 Grad vorheizen. Die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken und Mehl sowie Gewürze hinzufügen. Mit den Händen einen bröseligen Teig herstellen (abbröseln).

In einer großen Eisenpfanne reichlich Butterschmalz erhitzen. Die hohe Temperatur ist wichtig, damit die Brösel von Anfang rösten. Die Teigbrösel portionsweise kräftig anbraten. Ich mag sie am liebsten etwas unterschiedlich in der Größe. Bei Bedarf noch etwas Butterschmalz in die Pfanne geben. Fertige Portionen in die Reine im Ofen geben, so dass alles schön warm bleibt.

Mit Apfelmus oder Rotkraut servieren.

Guten Appetit!

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