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Gewürze bieten eine ungeheure Vielfalt an neuen Geschmäckern und neuen Möglichkeiten. Jeder weiß wozu man Pfeffer und Salz verwendet. Aber habt ihr schon mal mit Rosa Pfeffer gekocht? Oder Kardamon verwendet? Oder Vanille zum Fisch? Rosenblüten-Cocktail? Ingwer-Limo? Und was mach ich mit Langem Pfeffer? Probiert, traut euch! Hier könnt ihr euch inspirieren lassen...

Gewürze bieten eine ungeheure Vielfalt an neuen Geschmäckern und neuen Möglichkeiten. Jeder weiß wozu man Pfeffer und Salz verwendet. Aber habt ihr schon mal mit Rosa Pfeffer gekocht? Oder... mehr erfahren »
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Gewürze bieten eine ungeheure Vielfalt an neuen Geschmäckern und neuen Möglichkeiten. Jeder weiß wozu man Pfeffer und Salz verwendet. Aber habt ihr schon mal mit Rosa Pfeffer gekocht? Oder Kardamon verwendet? Oder Vanille zum Fisch? Rosenblüten-Cocktail? Ingwer-Limo? Und was mach ich mit Langem Pfeffer? Probiert, traut euch! Hier könnt ihr euch inspirieren lassen...

Diese vegane Pasta hat es in sich: Die leichte Säure der Olivenpaste harmoniert vorzüglich mit unserem kostbaren Safran und das Steinpilzpulver sorgt für den nötigen Schuss Umami. Hier werdet ihr kein Fleisch vermissen, versprochen!
Rouille wird in vielen Gegenden Frankreichs zu Fischsuppen genossen. Vor allem entlang der Mittelmeerküste ist eine einfach, dicke Fischsuppe sehr beliebt, die in Punkto Zutaten deutlich einfacher gestaltet ist, als die klassische Bouillabaisse. Kleinere Fische, die schlecht zu filetieren sind, werden darin verarbeitet, sowie all das, was der Gemüsegarten so hergibt. Und dazu eine Scheibe geröstetes Brot, dick mit Rouille bestrichen – himmlisch!

Voll im Trend: Schlemmer-Küche aus Georgien

Die Russen wussten es immer schon: Wenn sie richtig gut essen wollten, mussten sie sich in Rafinesse, in Sachen Zutatenreichtum und Kreativität im Zweifel immer nur an die Georgier halten. Sie galten und gelten immer noch als die Schlemmerköche des Kaukasus‘. Feiner Käse und besondere Teigwaren und viele außergewöhnliche Gemüse-Rezepte stammen aus Georgien. Vor allem aber sind es die reichhaltigen Kräuterbouquets (gerne auch Wildkräuter) und die mutig-bunten Gewürzkombinationen, die die Küche das ganze Jahr über stark beeinflussen.

In den nächsten Tagen haben wir die eine oder andere Idee für die kulinarische Kennerlern-Reise...

Feigen mit Safran-Karamell

Dieses fruchtige Dessert schafft man eigentlich noch nach jedem Menü! Es besteht hauptsächlich aus Früchten, die durch den würzig-süßen Safran-Karamellsud zusätzlich geschmacklich aufs Feinste aufgewertet werden. Das schmeckt nach Spätsommer in Frankreich, selbst bei nahendem Sturmtief Sabine! Ergänzt übrigens auch Käse...
Im letzten Jahr habe ich mich in die georgische Küche verliebt – ohne je das Land bereist zu haben. Der Tipp kam von einem Freund und wir sind gleich mal bei einem Georgier in München essen gegangen. Ich kann Euch sagen: eine fantastische Vielfalt an saisonalen Produkten und Gewürzen stecken in den Gerichten! Viel Walnuss, Auberginen, Wildgemüse, Bockshornklee und scharfe Paprika.

Nach einiger Recherche habe ich nun eine Folge von Rezepten zusammengestellt. Der einfache Krautsalat passt gut zum Hühnchen Satsivi.
Diese einfache, dicke Suppe mit den kleinen Fleisch-Reisbällchen ist, mit einer Scheibe Brot zum Stippen genossen, ein eigenständiges Gericht. Sie eignet sich allerdings auch als Vorspeise, beispielsweise vor einem Auberginengericht aus dem Ofen.

Auch hier gilt: Je mehr frische Kräuter in die fertige Suppe kommen, um so besser!

Trendküche Georgien: Süßer Fruchtreis

Wer auf Milchreis steht wird diese Süßspeise lieben! Sie ist bestens als Nachtisch geeignet, macht aber auch als Hauptspeise für alle Süßmäuler einiges her! Durch Zutaten wie Mandeln und Pflaumen ist der Reis sehr sättigend...

Trendküche Georgien: Auberginen mit Nüssen


Die KÖSTLICHE Vorspeise aus Georgien vereint typische Zutaten aus diesem wunderbaren Land in einem Happen: Walnüsse, Bockshornklee und Granatapfel. Die kleinen Röllchen eignen sich perfekt als Fingerfood, zu einer Scheibe Brot als leichten Abendimbiss oder als Vorspeise – sie passen eigentlich immer!
In Italien wird der 14. Februar übrigens von Verliebten auf ganz besondere Weise gefeiert: Paare pilgern auf ihre Lieblingsbrücke und bringen dort ein Liebesschloss an. Der Schlüssel landet im Wasser – so kann ihre Verbindung niemals aufgelöst werden. Ist das nicht romantisch?

Eine wahre Luxus-Vorspeise! Ich bin ganz verrückt nach Artischocken. Früher habe ich sie meist gekocht und gedippt, aber mittlerweile schmecken sie mir pur gebraten am allerbesten. Nicht nur zu Pasta, sondern auch wie hier als Vorspeise mit reduziertem Weißwein-Safran-Sud. Zum Dahinschmelzen...

Blumenkohlcreme mit Safran

Ich war nie ein großer Fan von Blumenkohl. Seit Ottolenghi weiß ich allerdings, dass die kleinen Röschen sich im Ofen einfach backen lassen und dadurch ein herrliches Röstaroma erhalten. Ich genieße sie dann gern mit Yuvals Tahina und unserem Dukkah, oder wie in diesem Rezept zu einer cremigen Suppe mit einem Hauch Safran weiterverarbeitet.

Spanischer Kartoffeleintopf mit Safran

Dieser Kartoffeleintopf ist ein einfacher, spanischer Klassiker, der bestens zu einem kühlen Frühlingstag passt. Die Chorizo mit ihrer Schärfe von Paprika und Knoblauch würzt den Eintopf ganz von alleine. Und unser bester Safran verleiht dem heißen Teller den letzten feinen Aroma-Kick.

Beim Kochen bitte darauf achten, dass das Gemüse nicht zu weich wird - es sollte al dente sein und die Suppe schön klar bleiben.

Caldo de Peixe

Es ist die Nähe zum Meer, die man überall auf den Kap Verden schmeckt: Fisch und Meerestiere sind äußerst beliebt in der hiesigen Küche. Vor allem Tintenfisch, Thunfisch, Schwertfisch, Muräne, Muscheln und Langusten. Auch der gesalzene Stockfisch Bacalhau ist weitverbreitet und sehr beliebt, das geht auf die portugiesische Kolonialgeschichte des Landes zurück. Auf den Kapverdischen Inseln eine Fischsuppe essen ist sicherlich eine andere Nummer als eine Bouillabaisse an der Côte d'Azur. Ich erinnere mich, als ich während eines Geschäftsessens in Nizza kaum einen Bissen hinunterbrachte, weil ich mit dem komplizierten Werkzeug überfordert war. Das gibt's auf den Kap Verden nicht. Dafür mindestens genauso viel Aroma.


Mehr afrikanische Gerichte gibt’s in unserem Kochbuch “Gewürzreise Afrika”.
Der Name verrät schon seine wesentlichste Eigenschaft: „Safran“ kommt aus dem Arabischen „Za’faran“ und heißt übersetzt „Das Gelbe“. Interessant, denn man könnte ihn auch „Das Rote“ genannt haben, schließlich sind die drei kleinen Safranfäden, die man aus einer Krokuspflanze gewinnt, rot. Oder „Die Violette“, weil eben dieser Krokus im Herbst violett blüht. Seine Ursprünge hat er wohl auf Kreta, wo man ihn vor 4000 Jahren als Gewürz, Färbemittel und Heilmittel entdeckte, 2000 Jahre später kam er nach Spanien. Hier kultivierte man die wertvolle Krokuspflanze für ihre drei kleinen roten Griffel. Ein Großteil der Safranernte wird heute im Iran getätigt, auch der Kaschmir und Marokko liefern die kostbaren Fäden.

Thieboudienne

Thieboudienne heißt in der im Senegal sehr verbreiteten Sprache Wollof „Fisch mit Reis“. Dabei wird das Gemüse tunlichst unterschlagen. Schade eigentlich, denn gerade dies macht dieses Gericht aus dem Senegal zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Im Normalfall wird es gemeinsam mit dem Reis gegart und mit dem Fisch obenauf serviert. Nicht nur im Senegal, sondern in ganz Westafrika wird das aufwändige Thieboudienne als Festgericht geschätzt.

Freitag ist Chutney-Tag: Kürbis Chutney


Wir haben festgestellt, dass das Thema "Chutneys" bisher "hinten runtergefallen" ist (liegt wohl auch daran, dass wir uns in letzter Zeit eher Weihnachten und der afrikanischen Küche gewidmet haben...).

Dabei sind Chutney so lecker, so vielfältig und gehören gar nicht gezwungener Maßen ausschließlich in die Indische Küche (wobei sie hier traditionell zu Currys, Dosas und Idlis genossen werden). Chutneys passen auch - je nach Zutaten (Gemüse oder Obst, mehr oder weniger Essig, Chili, Ingwer, Zitronensaft und Gewürze) zu Fleischgerichten, Fisch und Gemüse. Und zu afrikanischem Essen. Womit wir wieder am Anfang wären. Heute: Kürbis-Chutney

Januar-Newsletter

Es stimmt ja, Weihnachten ist eigentlich schon seit einem Monat vorbei. Aber wir haben trotzdem noch einen Hauch Zimt, Vanille, Nelke und Muskat auf der Zunge. Nein, das sind keine Reste mehr der allerletzten Adventsplätzchen. Wir genießen vielmehr die vielen unterschiedlichen Geschmäcker Afrikas – und die sind noch viel reichhaltiger als ein Gewürzkuchen in der Weihnachtszeit. Unser Buch „Gewürzreise Afrika“ war übrigens der weihnachtliche Verkaufsrenner in unserem Münchner Gewürzladen. Sogar die „Vogue“ ist auf uns aufmerksam geworden und stellt nun unser Kochbuch in der Februar-Ausgabe vor. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir eigentlich ein paar der Knüller-Rezepte daraus und einige typisch afrikanische Gewürzmischungen hier mal näher vorstellen könnten.

Viel Spaß bei unserer kulinarischen Reise
von Arabien bis Südafrika, von der West- bis zur Ostküste.

Rinderfilets in Glühweingewürz-Paste

Aus Glühweingewürz lässt sich alles Mögliche zaubern: Geschmack ans Rotkraut, für den Schmorbraten, Kinderpunsch, Marinaden und und und.

Wir haben hier eine Gewürzpaste fürs Fleisch kreiert. Sie ist schnell zubereitet und passt zu kurz gebratenem Rind oder Wild. Als Beilage eignen sich Knödel aller Art, Rotkraut oder Wirsinggemüse. Und natürlich ein Glas Rotwein... aber bitte ohne "Glüh".

Idja - jemenitisches Kartoffelomelette

Die arabischen Einflüsse auf die afrikanische Küche sind vielfältig. Oft waren es die Araber, die Gewürze aus Asien oder Indonesien nach Nordafrika brachten, wo sie dann ihre eigene Fangemeinde fanden. Das gilt auch für manche Rezepte. So hat dieses knusprige und trotzdem kräutergrüne Gericht, das eigentlich aus dem Jemen kommt, noch weit über die Landesgrenzen hinaus seine Anhänger. Denn das Spannende ist die jemenitische Gewürzmischung Zhoug, die die Schärfe von Chili und Pfeffer mit der Süße von Orangenfruchtpulver und der Exotik von Kreuzkümmel und Kardamom vereint.

Caakiri - Hirsepudding

Caakiri ist ein wunderbar süßer Pudding, den man sowohl in Nord- wie Westafrika und sogar noch in Südafrika kennt. Gegessen wird er als Snack zwischendurch oder als Nachtisch. Zum Einsatz kommt immer eine Form des lokalen Getreides mit fermentierter Milch, wie man sie in der jeweiligen Region kennt. Im Norden wird Caakiri heute gern mit Couscous zubereitet. Hier eine Variante mit dem Sattmacher Hirse.

Rote Beete Chutney

Wir haben festgestellt, dass das Thema "Chutneys" bisher "hinten runtergefallen" ist (liegt wohl auch daran, dass wir uns in letzter Zeit eher Weihnachten und der afrikanischen Küche gewidmet haben...).

Dabei sind Chutney so lecker, so vielfältig und gehören gar nicht gezwungener Maßen ausschließlich in die Indische Küche (wobei sie hier traditionell zu Currys, Dosas und Idlis genossen werden). Chutneys passen auch - je nach Zutaten (Gemüse oder Obst, mehr oder weniger Essig, Chili, Ingwer, Zitronensaft und Gewürze) zu Fleischgerichten, Fisch und Gemüse. Und zu afrikanischem Essen, beispielsweise zu African Bobotie. Womit wir wieder am Anfang wären.

Lemon Curd mit Goldener Milch

Hier kommt DIE englische Zitronencreme, verfeinert mit etwas Goldene-Milch-Gewürzmischung, in unserer Version ganz einfach. Die Goldene Milch gibt dem Lemon Curd eine weiche Note und lässt es herrlich leuchten.

Lemon Curd passt zu Muffins, als Füllung in Krapfen, als Aufstrich und zu zahlreichen Desserts, beispielsweise Crêpes. Ich mag sie gern auf Tarte am Sonntag Nachmittag.

Risotto mit Radicchio und Gorgonzola

Herb und würzig ist diese Risotto-Variation, schön cremig und mit einem Hauch Schärfe! Rosenharissa und Radicchio schmecken einfach himmlisch zusammen! Vorsicht mit dem Salz, der Gorgonzola bringt schon einiges davon mit, im Zweifelsfall lieber nachwürzen...

Polpette

Hier kommt der schnelle Sattmacher für Groß und Klein: Die kleinen Polpette, Fleischbällchen aus Rinderhack, sind eine witzige Variante zu Spaghetti Bolognese. In reduzierter Tomatensauce schmecken auch Kindern zur Pasta. Garantiert.
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