Gewürze bieten eine ungeheure Vielfalt an neuen Geschmäckern und neuen Möglichkeiten. Jeder weiß wozu man Pfeffer und Salz verwendet. Aber habt ihr schon mal mit Rosa Pfeffer gekocht? Oder Kardamon verwendet? Oder Vanille zum Fisch? Rosenblüten-Cocktail? Ingwer-Limo? Und was mach ich mit Langem Pfeffer? Probiert, traut euch! Hier könnt ihr euch inspirieren lassen...

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Gewürze bieten eine ungeheure Vielfalt an neuen Geschmäckern und neuen Möglichkeiten. Jeder weiß wozu man Pfeffer und Salz verwendet. Aber habt ihr schon mal mit Rosa Pfeffer gekocht? Oder Kardamon verwendet? Oder Vanille zum Fisch? Rosenblüten-Cocktail? Ingwer-Limo? Und was mach ich mit Langem Pfeffer? Probiert, traut euch! Hier könnt ihr euch inspirieren lassen...

Weihnachtsmenü

Alle Jahre wieder kommt Weihnachten zu früh. Es ist noch so viel zu planen, zu erledigen und vorzubereiten und die „stade“ Adventszeit artet zur stressigen Vor-Weihnachts-Hektik aus. Der größte Hektikbringer bleibt jedoch immer derselbe: Was koche ich bloß dieses Jahr? Eine herausfordernde und einschneidende Entscheidung, weil jeder an das Weihnachtsessen die höchsten Ansprüche stellt. Es soll eben das Besondere zu diesem besonderen Anlass sein: Es darf nicht zu schwierig sein und nicht ewig an die Küche fesseln und auch nicht wie ein Stein im Magen liegen. Allerdings soll es nach viel Mühe aussehen und grandios schmecken.
Hat man den Namen „Tonkabohne“ erst einmal gehört, setzt schon selektive Wahrnehmung ein. Auf immer mehr Speisekarten findet man die Tonkabohne, meist in Süßspeisen und Desserts. Doch auch in deftigen Gerichten wird sie immer öfter verwendet. Gerade Wild und Fisch kann man damit gut verfeinern, aber auch Suppen und Soßen macht ihr betörendes Aroma zu echten Geschmackserlebnissen. Der bohnenförmige Samen des Tonkabaums ist in den letzten Jahren immer beliebter in den europäischen die Küchen geworden. Er besitzt jedoch eine weit längere Tradition.
Letztes Jahr bekam ich von einer Kollegin das Rezept für ihre göttlichen Elisenlebkuchen. Diese bestehen hauptsächlich aus Nüssen und sind unglaublich lecker. Ohne jegliches Backtriebmittel blieben sie bei mir aber relativ kompakt. Also habe ich mich an meine Englischen Kuchen- und Sconesrezepte erinnert und beschlossen, dem mit baking soda (=Natron) abzuhelfen - das stets etwas Säure braucht, um aktiviert zu werden. Klar, das schreit geradezu nach einem Versuch. Man muss nur ein wenig Natron in eine Schüssel geben und etwas Zitronensaft darauf träufeln: es reagiert sofort, und fängt wegen der Gasentwicklung wild an zu schäumen. Im Teig dagegen läuft das ganz ordentlich ab: Da sorgt es brav dafür, dass die Lebkuchen genau richtig aufgehen und tatsächlich ein noch feineres Aroma entwickeln (zu Natron und Nüssen siehe hier). Aber überzeugt Euch selbst!