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Gewürze bieten eine ungeheure Vielfalt an neuen Geschmäckern und neuen Möglichkeiten. Jeder weiß wozu man Pfeffer und Salz verwendet. Aber habt ihr schon mal mit Rosa Pfeffer gekocht? Oder Kardamon verwendet? Oder Vanille zum Fisch? Rosenblüten-Cocktail? Ingwer-Limo? Und was mach ich mit Langem Pfeffer? Probiert, traut euch! Hier könnt ihr euch inspirieren lassen...

Gewürze bieten eine ungeheure Vielfalt an neuen Geschmäckern und neuen Möglichkeiten. Jeder weiß wozu man Pfeffer und Salz verwendet. Aber habt ihr schon mal mit Rosa Pfeffer gekocht? Oder... mehr erfahren »
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Gewürze bieten eine ungeheure Vielfalt an neuen Geschmäckern und neuen Möglichkeiten. Jeder weiß wozu man Pfeffer und Salz verwendet. Aber habt ihr schon mal mit Rosa Pfeffer gekocht? Oder Kardamon verwendet? Oder Vanille zum Fisch? Rosenblüten-Cocktail? Ingwer-Limo? Und was mach ich mit Langem Pfeffer? Probiert, traut euch! Hier könnt ihr euch inspirieren lassen...

Januar-Newsletter

Es stimmt ja, Weihnachten ist eigentlich schon seit einem Monat vorbei. Aber wir haben trotzdem noch einen Hauch Zimt, Vanille, Nelke und Muskat auf der Zunge. Nein, das sind keine Reste mehr der allerletzten Adventsplätzchen. Wir genießen vielmehr die vielen unterschiedlichen Geschmäcker Afrikas – und die sind noch viel reichhaltiger als ein Gewürzkuchen in der Weihnachtszeit. Unser Buch „Gewürzreise Afrika“ war übrigens der weihnachtliche Verkaufsrenner in unserem Münchner Gewürzladen. Sogar die „Vogue“ ist auf uns aufmerksam geworden und stellt nun unser Kochbuch in der Februar-Ausgabe vor. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir eigentlich ein paar der Knüller-Rezepte daraus und einige typisch afrikanische Gewürzmischungen hier mal näher vorstellen könnten.

Viel Spaß bei unserer kulinarischen Reise
von Arabien bis Südafrika, von der West- bis zur Ostküste.

Rinderfilets in Glühweingewürz-Paste

Aus Glühweingewürz lässt sich alles Mögliche zaubern: Geschmack ans Rotkraut, für den Schmorbraten, Kinderpunsch, Marinaden und und und.

Wir haben hier eine Gewürzpaste fürs Fleisch kreiert. Sie ist schnell zubereitet und passt zu kurz gebratenem Rind oder Wild. Als Beilage eignen sich Knödel aller Art, Rotkraut oder Wirsinggemüse. Und natürlich ein Glas Rotwein... aber bitte ohne "Glüh".

Idja - jemenitisches Kartoffelomelette

Die arabischen Einflüsse auf die afrikanische Küche sind vielfältig. Oft waren es die Araber, die Gewürze aus Asien oder Indonesien nach Nordafrika brachten, wo sie dann ihre eigene Fangemeinde fanden. Das gilt auch für manche Rezepte. So hat dieses knusprige und trotzdem kräutergrüne Gericht, das eigentlich aus dem Jemen kommt, noch weit über die Landesgrenzen hinaus seine Anhänger. Denn das Spannende ist die jemenitische Gewürzmischung Zhoug, die die Schärfe von Chili und Pfeffer mit der Süße von Orangenfruchtpulver und der Exotik von Kreuzkümmel und Kardamom vereint.

Caakiri - Hirsepudding

Caakiri ist ein wunderbar süßer Pudding, den man sowohl in Nord- wie Westafrika und sogar noch in Südafrika kennt. Gegessen wird er als Snack zwischendurch oder als Nachtisch. Zum Einsatz kommt immer eine Form des lokalen Getreides mit fermentierter Milch, wie man sie in der jeweiligen Region kennt. Im Norden wird Caakiri heute gern mit Couscous zubereitet. Hier eine Variante mit dem Sattmacher Hirse.

Humus-Süchtige aufgepasst! Mit unserem Grünen Paprikapulver haben wir ein ganz neues Rezept kreiert: Humus mit Mandelmus und grüner Paprika. Mild, fruchtig und würzig, wir sind begeistert! Passt perfekt als Brotzeit fürs Büro: Einfach in ein Schraubglas füllen und in der Mittagspause mit einem Stück Fladenbrot genießen.
Schnelles Essen für einen Samstagmittag oder ein einfache Zwischenmahlzeit… Rosenharissa ist ja seit Simple von Ottolenghi buchstäblich in aller Munde. Und das ist wirklich eine so köstliche Gewürzkombination, dass wir sie hier in diesem Couscous-Salat ausprobiert haben: die Pistazien ergänzen es vorzüglich in diesem fruchtigen Salat und verleihen ihm ein äußerst würziges Aroma!

Rote Beete Chutney

Wir haben festgestellt, dass das Thema "Chutneys" bisher "hinten runtergefallen" ist (liegt wohl auch daran, dass wir uns in letzter Zeit eher Weihnachten und der afrikanischen Küche gewidmet haben...).

Dabei sind Chutney so lecker, so vielfältig und gehören gar nicht gezwungener Maßen ausschließlich in die Indische Küche (wobei sie hier traditionell zu Currys, Dosas und Idlis genossen werden). Chutneys passen auch - je nach Zutaten (Gemüse oder Obst, mehr oder weniger Essig, Chili, Ingwer, Zitronensaft und Gewürze) zu Fleischgerichten, Fisch und Gemüse. Und zu afrikanischem Essen, beispielsweise zu African Bobotie. Womit wir wieder am Anfang wären.
Das tropische Klima in Madagaskar sorgt für ein reichhaltiges Angebot an Obst und Gemüse. Physalis, Papaya, Ananas gedeihen prächtig und auch Erdbeeren wachsen ganzjährig unter diesen optimalen Bedingungen. Trotzdem ist Fleisch auf dem Herd allgegenwärtig. Es muss aber nicht immer die besondere Rinderart Zebu sein. Die Madagassen lieben auch Hühnerfleisch auf ihrem Teller. Gegrillt auf Spießen oder eben auch in einem Eintopf wie diesem. Den asiatischen Einflüssen auf die madagassische Küche folgend haben wir auch Kokosmilch und die indonesische Gewürzmischung Gado Gado in dieses Rezept geschummelt.

Lemon Curd mit Goldener Milch

Hier kommt DIE englische Zitronencreme, verfeinert mit etwas Goldene-Milch-Gewürzmischung, in unserer Version ganz einfach. Die Goldene Milch gibt dem Lemon Curd eine weiche Note und lässt es herrlich leuchten.

Lemon Curd passt zu Muffins, als Füllung in Krapfen, als Aufstrich und zu zahlreichen Desserts, beispielsweise Crêpes. Ich mag sie gern auf Tarte am Sonntag Nachmittag.

Risotto mit Radicchio und Gorgonzola

Herb und würzig ist diese Risotto-Variation, schön cremig und mit einem Hauch Schärfe! Rosenharissa und Radicchio schmecken einfach himmlisch zusammen! Vorsicht mit dem Salz, der Gorgonzola bringt schon einiges davon mit, im Zweifelsfall lieber nachwürzen...

Polpette

Hier kommt der schnelle Sattmacher für Groß und Klein: Die kleinen Polpette, Fleischbällchen aus Rinderhack, sind eine witzige Variante zu Spaghetti Bolognese. In reduzierter Tomatensauce schmecken auch Kindern zur Pasta. Garantiert.

Dreierlei vom Chicorée

Eine saisonale Vorspeise für 4 Personen oder für 2 Personen als leichter Hauptgang. Chicorée ist mit seinen Bitterstoffen eine gesunde Ergänzung unseres Speiseplans, ob gegart oder als Rohkost. Mit etwas Fantasie lassen sich daraus viele kleine Leckereien zubereiten, auch ganz ohne Kochschinken.
Einer meiner Topfavoriten. Einfach, schnell, schmeckt - sogar eingefleischten Carnivoren und Nudel-Mono-Ernährungskünstlern. Durch die hohe Temperatur im Ofen erhält das Gemüse feine Röstaromen und ergänzt somit perfekt das cremige Safran-Risotto.

Ingwer-Senf-Butter

Diese Buttercreme schmeckt herrlich auf frischem Brot, passt aber auch perfekt zu Fisch und asiatischen Gerichten.

Beim grünen Senfmehl bitte aufpassen - es ist ganz schön scharf!
Das ist mal ein Sattmacher! Ich nenne den Zwirl gerne „bayerische Gnocchi“, der Teig ist sehr ähnlich. Hier stelle ich Euch das einfache Landgericht in traditioneller Form vor, wie es mir eine Freundin aus dem Bayerischen Wald beschrieben hat. Für Experimente ist natürlich bei mir immer Raum: In den Teig etwas Kurkuma oder Zimt, als Beilage Zwetschgenkompott oder im Frühling eine Bärlauch-Sauce...der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt...
Das war das Lieblings-Pausenbrot von Angelas Sohn während seiner Abi-Zeit in Dubai. Das Rezept stammt von seinem Freund Abdul bzw. seiner Mutter - würde meinem Sohn auch schmecken. Hoffentlich macht er auch irgendwann Abi :-)

Anstelle von scharfem Paprikapulver habt sie hier Urfa Biber verwendet, damit kommt noch eine besondere rauchige Note in die Füllung. Koriander und Kreuzkümmel vor dem Mörsern langsam in der trockenen Pfanne rösten, bis die Gewürze zu duften beginnen...

Jambalaya – Spicy Eintopf für kalte Tage

Ich kenne dieses Gericht noch aus New Orleans, wo man diesen kreolischen Eintopf an jeder Ecke bekommt. Ich bereite es ohne Huhn zu, nur mit Garnelen, aber das kann man ganz nach Gusto selbst entscheiden, was alles in den Topf wandert. Wichtig sind natürlich die Gewürze, und davon kommen eine ganze Menge rein: Cayennepfeffer, Kräuter, Kreuzkümmel. Entweder Ihr verwendet einfach unsere Cajun Gewürzmischung oder stellt Eure eigene her...
Leckerer Aufstrich für den Sonntagabend zum Rotwein - oder mit einem Bier als eine kräftige Brotzeit, ähnlich dem bayrischen Obatzdn. Durch die gerösteten Kürbiskerne kommt eine Portion Crunch in die Käsecreme – sehr fein.

Topinambur Quiche

Topinambur feiert gegenwärtig ihr kulinarisches Comeback auf dem Markt und im Bioladen. Früher galt die Knolle als Armeleute-Essen, heute finden wir sie wieder auf den Speisekarten der Gourmet-Küchen. Allerdings sind passende Rezepte nicht weit verbreitet und so kommen wir meist um den Genuss dieses herrlichen Gemüses. Es lohnt sich, diese Energie-Knolle kennenzulernen!

Lebkuchen-Tiramisu mit Kakao Nibs

Tiramisu beim Italiener meines Vertrauens schmeckt - noch besser ist allerdings die Selbstgemachte: Dann bestimme ich, wieviel Mascapone-Crème, wieviel Bisquit und viel Kaffee. (Ich mag am liebsten wenig Kaffee, viel Mascapone...) Geschmacklich finde ich die Variante mit Orangen oder Erdbeeren toll, oder eben diese hier mit Lebkuchengewürz und Kakao Nibs. Und diese gern auch NACH Weihnachten. Die Kombi ist ein echter Knüller, weil unsere Gewürze einfach toll sind :-)

Reis aus dem Ofen

Auf vielfachen Wunsch von NachbarInnen und KundInnen: Hier kommt das ultimative Reis-Rezept! Genaugenommen ist es gar nicht meines, sondern natürlich mal wieder vom "Meister" Ottolenghi (ich glaub, aus "Simple"), nur eben etwas abgewandelt. Hammer-easy, hammer-lecker und flotti-karotti. Wenn ich jetzt sage, dass viele, viele Gewürze in den Reis kommen, werden einige denken: Klar, ein Gewürzhandel, die versuchen zu verkaufen. Aber nein, es schmeckt so halt einfach am besten. Und ich hab wirklich viel rumprobiert. Here we go...

Krautfleckerl

Dieses traditionelle bayerische Gericht schmeckt am besten mit Spitzkraut, weil es besonders zart ist und sich bestens zusammen mit dem kräftigen Vollkornnudelteig auf dem Teller macht. Das Rezept für die Nudeln findet ihr unter „Schlutzkrapfen“. So lassen sich perfekt Reste des Nudelteigs verwenden.

Südtiroler Schlutzkrapfen

Wer im Winterurlaub nicht genug davon bekommen hat, kann sich die köstlichen Schlutzkrapfen mit etwas Fingerspitzengefühl auch zu Hause zubereiten! Die Füllung ergänzen wir mit dem ganz besonderen Aroma der Pimentkörner, dem sogenannten Nelkenpfeffer. Passt perfekt!
Es ist wirklich unfassbar wie vielseitig die Knolle der Roten Beete verwendet werden kann. Dieses wärmende Supperl ist genau das richtige an einem kühlen Wintertag und stärkt eure Abwehrkräfte. Am besten sehr heiß nach einem langen Winterspaziergang genießen!
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