Klassischer Steckerlfisch
Steckerlfisch (Steckerl, bairisch für „kleiner Stecken, Stab“) ist an einem Stab gegrillter Fisch, eine Spezialität aus dem bayerischen Alpenvorland, Mainfranken, Oberösterreich (Stangerlfisch oder Staberlfisch im Salzkammergut) und dem Burgenland (traditionelles Gericht aus dem Burgenland bzw. Ungarn, meistens aus dem Neusiedler See), die vor allem in Biergärten und auf Volksfesten serviert wird. Er hat nichts mit dem getrockneten Stockfisch zu tun. Am besten gelingt der Steckerlfisch mit dem original Steckerlfisch-Gewürzsalz von Gewürze der Welt :-)
Zutaten
2 Portionen
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2ganze Forellen, ausgenommen und gesäubert
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2 EL
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2–3 EL
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1Zitrone, in Scheiben geschnitten
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½Zitrone, zum Servieren
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2 ELfrische Petersilie, fein gehackt
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2Holzspieße zum Grillen
Rezept
Fisch vorbereiten:
Die Forellen mit Küchenpapier rundum trocken tupfen. An der dicksten Stelle jedes Fisches 2–3 flache Schnitte setzen, damit das Gewürz besser einziehen kann.
Würzen:
Die Fische rundum – auch im Inneren – mit Olivenöl bestreichen. Das Steckerlfisch-Gewürzsalz großzügig auf der Haut und im Bauchraum verteilen. Jeden Fisch mit einigen Zitronenscheiben und etwas frischer Petersilie füllen. Etwa 20–30 Minuten marinieren lassen.
Aufspießen:
Jede Forelle vorsichtig auf einen stabilen Holzspieß stecken; dabei den Spieß vom Schwanz in Richtung Kopf durch den Fisch führen. Darauf achten, dass der Fisch fest auf dem Spieß sitzt.
Grillen:
Den Grill auf mittlere bis hohe Hitze vorheizen. Die Fische auf den Grill legen und pro Seite etwa 6–8 Minuten grillen (dabei vorsichtig wenden), bis die Haut knusprig und goldbraun und das Fleisch gar ist. Die genaue Grillzeit hängt von der Größe der Fische ab.
Servieren:
Vom Grill nehmen und mit frischer, gehackter Petersilie bestreuen. Sofort mit frischen Zitronenspalten und einer Prise zusätzlichem Steckerlfisch-Gewürzsalz servieren.
Tipp vom Profi: Den Fisch nach Möglichkeit leicht erhöht oder schräg über der Hitzequelle platzieren, anstatt direkt über starken Flammen. So wird die Haut schön knusprig, ohne dass das Gewürz verbrennt.