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Rund um das Thema Gewürz

Rund um das Thema Gewürze passieren natürlich viele Dinge. Sowohl hier im Shop als auch in Ihrer Küche. Hier in diesem Blog wollen wir eine Möglichkeit schaffen unsere und Ihre Erfahrungen zu kombinieren.

Wenn Sie also eine neue Idee haben, dann lassen Sie uns teilhaben! Einfach unterhalb der Einträge einen Kommentar schreiben.

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Rund um das Thema Gewürz

Rund um das Thema Gewürze passieren natürlich viele Dinge. Sowohl hier im Shop als auch in Ihrer Küche. Hier in diesem Blog wollen wir eine Möglichkeit schaffen unsere und Ihre Erfahrungen zu kombinieren.

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Ras el Hanout – eine echte Chefsache

DAS Ras el Hanout gibt es nicht, denn das, was diese Gewürzmischung eigentlich bezeichnet, ist von Haushalt zu Haushalt verschieden. Je nach Gusto der Chefin des Hauses oder des Chefs des (Gewürz)-Ladens. Und so heißt der nordafrikanische Mix dann auch übersetzt: Kopf des Ladens. Jede Familie im Maghreb hat ihr Hausrezept für ein Ras el Hanout. Und das kann mitunter 100 verschiedene Zutaten enthalten. Im Normalfall sind es wohl eher zwischen 20 bis 25.
Gastfreundlichkeit ist nicht nur eine Frage von appetitlich und freundlich serviertem Essen, Gastfreundlichkeit ist eine Haltung. Und genau darum dreht es sich in dem neuen Buch „Karam“ aus dem Münchner Sieveking Verlag. Verlegerin Caroline Sieveking hat „Karam“ am Donnerstagabend bei uns mit viel Herzblut und warmer Gastfreundschaft einem genussfreudigen Münchner Publikum, Buchleuten und der Presse vorgestellt. Die ausgefeilten Rezepte von Autorin Bethany Kehdy, Foodbloggerin und ausgewiesene Libanon-Kennerin, hat Caroline Sieveking zu einem Großteil schon selbst lecker nachgekocht (versteht sich von selbst, natürlich mit Zutaten von Gewürze der Welt).

Za’atar – mild und trotzdem herb

Nicht nur im östlichen Mittelmeerraum, sondern auch in Nordafrika und im Nahen Osten liebt man Za’atar mit der kleinen Prise Sumach. Auf Auberginen, Butternuss oder anderem Gemüse aus dem Ofen sorgt es für eine sumach-herbe und sesam-milde Überraschung.
Tags: Za'atar, Zaatar

20.9. Weltklimastreiktag

20.9. Weltklimastreiktag. Kein Telefon, keine E-Mailbearbeitung, nix versendet, kein gar nix. An diesem Tag bleibt unsere Firma nach außen geschlossen. Intern geht's weiter - für euch und für die Gewürze.

Ein Korn vom Paradies


Das Paradies liegt in Afrika. Spätestens, wenn sie dieses Gewürz gekostet haben, werden Sie zustimmen. Wirklich, denn sie diese Paradieskörner – man nennt sie auch weniger prosaisch Guineapfeffer oder Malagettapfeffer - stammen von der Pfefferküste im Westen Afrikas. Im 15. Jahrhundert gelangten sie mit Karawanen über die Sahara nach Nordafrika und darüber kamen sie irgendwann dann auch nach Europa, wo sie als billiger Pfefferersatz gern genommen waren. Als allerdings der Weg nach Indien später weniger beschwerlich wurde, verdrängte der echte Pfeffer die Paradieskörner wieder.

Der Schlaumeier-Pfeffer

Kubebenpfeffer, das wusste schon Hildegard von Bingen, führt bei Genuss „zu einem fröhlichen Geist, einem scharfsinnigen Verstand und zu reinem Wissen“. Auch wenn man in Marokko kaum eine deutsche Heilkundlerin aus dem Mittelalter kennen mag – um die Schlaumacher-Qualitäten dieses Pfeffers müssen die Leute aus dem Maghreb trotzdem bereits gewusst haben. Denn nicht umsonst ist er dort fester Bestandteil der Gewürzmischung Ras-al-Hanout, mit dem man dort gern für Couscous oder Gemüse-Gerichte verfeinert.
Pfeffer ist vermutlich das wichtigste Gewürz Afrikas. Kaum ein anderes ist so bedeutend für die Identität und das Lebensgefühl dieses Kontinents. Dabei gibt es gar nicht den einen Pfeffer und das eine Lebensgefühl, denn in Afrika sind Tausende von Pfefferarten zu Hause. Kultiviert und wild. Jede Region hat ihre besondere Sorte, ihre besondere Note und ihr ureigenes Pfeffer-Gericht. Wenn Sie Pfeffer hören, denkt gar nicht erst an solchen, wie man ihn hierzulande gemahlen und abgestanden vom Wirtshaustisch kennt. Wir meinen einen Pfeffer, der frisch zermörsert und verarbeitet mit seinem Aroma eine komplette Geschichte über eine besondere Region erzählen vermag. So einer ist der spektakuläre Voatsiperifery.

Wie und warum werden Gewürze geröstet?



Unsere Kunden fragen uns in den Gewürzseminaren immer wieder, ob es stimmt, dass man Gewürze vor dem Kochen anrösten soll und wie man das am besten macht. In den Seminaren können wir das direkt vorführen und alle Teilnehmer können sofort den Unterschied riechen. Für alle anderen gibt es hier eine kleine Einführung.
Gleich und gleich gesellt sich gern. Auf diese Formel lässt sich das Trendthema Food-Pairing reduzieren. Wären da nicht opulente Datenbanken, in denen Sterneköche wie Wissenschaftler zahllose Aromamoleküle zusammentragen. In ihnen liegt der Schlüssel zum Food-Pairing. Der hohen Kunst, das wesentliche Aroma einer Zutat zu ertasten und mit Gleichem zu kombinieren.




Ein Artikel aus "Pfeffer – das gewürzmagazin", Ausgabe 2/2014
Kreuzkümmel - auch bekannt als Cumin - ist tatsächlich schon seit Jahrtausenden in Verwendung. Schon in alten Küchenresten Syriens, ihres Zeichens 3000 bis 4000 Jahre alt, hat man Spuren dieses Doldenblüters gefunden. Sowohl im alten Ägypten als auch im antiken Rom kam Kreuzkümmel zum Einsatz. Nicht nur in Speisen, sondern auch als Heilpflanze. Denn Kreuzkümmel ist dem unsrigen Kümmel zwar geschmacklich nicht besonders ähnlich, ist aber wie sein europäischer Bruder gern genommen bei Blähungen und Bauchkrämpfen. Und verdauungs- sowie stoffwechselfördernd wirkt der Kreuzkümmel ebenso.

Essbare Blüten und Blütenblätter

Kornblumenköstlich - Schwungvoll landet ein farbenprächtiger Salatteller auf dem Restauranttisch. Darauf verteilen sich frische Veilchen und Gänseblümchen. Wunderschön. Aber darf man Blüten eigentlich essen – und auftischen?
Manchmal fragen Kunden nach "Rosa Pfeffer". "Schinusbeere, meinen Sie?". "Nein, Rosa Pfeffer!".
Ok, jetzt mal langsam. Roter Pfeffer vs. Schinusbeere - was ist das eigentlich??
Eine typisch indische Mischung ist Garam Masala. Übersetzt bedeutet das in etwa "heißes Gewürz". Ursprünglich kommt Garam Masala aus der ayurvedischen Heilkunde und hat die Aufgabe den Körper zu erhitzen.
Reingelegt! Cayennepfeffer ist gar kein Pfeffer. Man nennt ihn so lediglich aus alter Gewohnheit. Die spanischen Eroberer brachten das Gewürz, das sie als Pfeffer-Ersatz verwendet hatten, von Südamerika nach Europa, wo es auch als Spanischer Pfeffer Berühmtheit erlangte. Aber danach wurde das Gewürz den irreführenden Beinamen Pfeffer einfach nicht mehr los.
"Die dümmsten Bauern ernten die größten Kartoffeln" sagt man gerne in Deutschland.
Über Bockshornklee sagten die Römer ähnliches. Doch hat das Gewürz Bockshornklee eine Menge Fähigkeiten, die wir kaum noch kennen. Ein guter Grund es doch mal wieder in der Küche einzusetzen, finde ich.

Vanille, die Königin der Gewürze

Warum heißt Vanille eigentlich Bourbon-Vanille? Im ersten Augenblick fällt einem ja da nur das französische Königsgeschlecht der Bourbonen ein. Aber ob das was mit der Bourbon-Vanille zu tun hat? Natürlich schon. Aber diese Erklärung greift zu kurz. Deshalb habe ich mich entschlossen, diese Frage hier im Blog ein wenig ausführlicher zu beantworten.

Salz

In meinem letzten Artikel ging es um Umami, heute möchte ich euch etwas zum Salz bzw. zum Salzen erzählen. Salz ist praktisch ein Geschmacksverstärker, es vertieft das Aroma. Deshalb findet sich praktisch immer eine Prise Salz im Kuchenteig. Sie sorgt dafür, dass die Süße des Gebäcks noch besser wahrgenommen wird.
Was ist Safran, wo kommt er her, wie wird er verwendet und welche Qualitätsunterschiede gibt es - und: besser gemahlen oder als Fäden?
Pfefferfreunde aufgepasst! Wie lassen sich Pfeffer und Wein kombinieren?

Erlebt die Aromenvielfalt von ausgewählten Pfeffersorten bei einem Viergänge-Menü, begleitet von passenden Weinen.

Bei Pfeffer - wie bei Weinen - gibt es Raritäten, enorme Qualitätsunterschiede und aufwändige Handlese.

Katharina Frantzen von Gewürze der Welt und Petra Heiler von VINI e più freuen sich auf euch!

Gewürze richtig aufbewahren

Das kommt euch bestimmt irgendwie bekannt vor: Die Koriandersamen oder der Kardamon sind verschwunden! Und das genau dann, wenn es beim Kochen schnell gehen muss. Verärgert durchwühlt man sein Gewürzregel und stellt dann fest, dass das wertvolle Gewürz mittlerweile feucht geworden ist oder einfach nicht mehr schmeckt. Ich fand das immer extrem ärgerlich und nervtötend. Denn nicht immer haben die Nachbarn Schwarzkümmel im Haus, mit dem sie einem kurz aushelfen können.
Einer unserer edelsten Pfeffer schmeckt nussig, warm, intensiv und hat eine prägnante Schärfe. Perfekt für indische Gerichte, Hühnchen mit Salbei, dunkle Saucen und Fleisch. Ein wahrer Hochgenuss!
Nicht nur Top-Qualität, auch "Jumbo".

Heute schon gemörsert?

Letzten Freitag kam eine Kundin in den Laden. "Ich bräuchte bitte Bio Kreuzkümmel." "Ganz, oder?" "Nein, bitte gemahlen!" "Sind Sie sicher?" "Ja, warum?" "Naja, weil Kreuzkümmel sehr einfach zu vermahlen ist, und frisch gemahlen einfach wesentlich besser schmeckt." "Ja, aber ich hab keine Mühle." "Ja, dann brauchen Sie jetzt einen Mörser."

Salz und Pfeffer im Restaurant

Gestern Abend, ein nettes Restaurant in einer alten Mühle im Schwäbischen. Wir feiern den 15. Geburtstag meiner Tochter. Der Blick ist nach vorne gerichtet, auf die letzten Schuljahre und was danach kommen könnte.
Was da allerdings am Tisch zu finden ist, erinnert uns an die Zeit vor mindestens 40 (in Worten: vierzig!) Jahren: Salz und Pfeffer (oder das graue Pulver, das davon übrig geblieben ist) stehen in Streuern auf dem Tisch.
...drei Sachverhalte lassen mich immer wieder in Kochbücher schauen:

1. Manchmal geht’s mir so, wie allen anderen arbeitenden Müttern… Ich stelle mir die panische Frage: Was koch ich heut nur? Dann pressiert’s, wie der Bayer sagt. Leider fehlt meist obendrauf die blitzartige Eingebung. Was hilft? Rechtzeitig im richtigen Kochbuch schmökern. Zum Beispiel am Wochenende. Ein Plan entsteht in Ruhe. Dann macht Kochen mega Spaß! Auch bei wenig Zeit.

2. Ich habe an Silvester beschlossen, weniger Fleisch zu essen und mich mit veganer Ernährung auseinander zu setzten. Die Hintergründe sind unterschiedlich, aber die Erkenntnis ist dieselbe: veganes Essen ist nicht Tofu, schmeckt, ist aussergewöhnlich und anders, spicy und abwechslungsreich. Auf jeden Fall ist es wert, sich damit auseinander zu setzen. Gilt auch - oder besonders - für Eingefleischte.

3. Ich überprüfe, was ich weiß, ich finde Dinge, die ich bisher nicht wusste und lese mir gern neues Wissen an. Wusstet ihr beispielsweise, dass sich bei sanft brutzelnden Zwiebeln Umami nach 45 Minuten einstellt? Siehste wohl! Im Buch gefunden!

Meine Auswahl lesenswerter Bücher findet ihr hier. Los geht’s!
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