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Es stimmt ja, Weihnachten ist eigentlich schon seit einem Monat vorbei. Aber wir haben trotzdem noch einen Hauch Zimt, Vanille, Nelke und Muskat auf der Zunge. Nein, das sind keine Reste mehr der allerletzten Adventsplätzchen. Wir genießen vielmehr die vielen unterschiedlichen Geschmäcker Afrikas – und die sind noch viel reichhaltiger als ein Gewürzkuchen in der Weihnachtszeit. Unser Buch „Gewürzreise Afrika“ war übrigens der weihnachtliche Verkaufsrenner in unserem Münchner Gewürzladen.  Sogar die „Vogue“ ist auf uns aufmerksam geworden und stellt nun unser Kochbuch in der Februar-Ausgabe vor. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir eigentlich ein paar der Knüller-Rezepte daraus und einige typisch afrikanische Gewürzmischungen hier mal näher vorstellen könnten.

Viel Spaß bei unserer kulinarischen Reise 
von Arabien bis Südafrika, von der West- bis zur Ostküste.

 

Wir beginnen im Süden

African Rub ist neben Chakalaka die wichtigste Gewürzmischung in Südafrika. Sie kommt so bunt und lecker und vielfältig daher wie die Küche des Landes und umfasst (luftholen!) Koriander, Kreuzkümmel, Kümmel, Kardamom, Chili, Pfeffer, Piment, Muskatnuss, Kurkuma, Zimt, Knoblauch, Ingwer und (luftholen!) – Thymian, Lorbeerblatt und Petersilie. Vor allem darf sie in einem der wichtigsten Gerichte der Kapküche nicht fehlen - dem Bobotie. Der überbackene Hackfleischauflauf mit altbackenem Brot ist vor allem wegen seines fruchtig-süßen Einschlags so besonders. Ein paar Esslöffel Chutney und Korinthen gehören nämlich unbedingt hinein. Und natürlich, wie schon gesagt, African Rub.

bobotie

 

Chaka mit Chakalaka

Auch diese Gewürzmischung ist kaum aus der Küche Südafrikas wegzudenken, die so viele Einflüsse (u.a. aus Indonesien, Holland, England und und und und) aufweist, das man sie kaum auseinander halten kann. Eigentlich ist Chakalaka ein Relish, für das neben Tomaten und Paprika auch Karotten, Weißkohl und Bohnen die Grundlage sind. Abgeschmeckt mit Chili, Knoblauch, Pfeffer, Curry, Ingwer und Koriander wird es hauptsächlich zu gegrillten Bratwürsten oder Fleisch gereicht. Als Marinade ist die Gewürzmischung vor allem auch auf dem Biltong zu finden, dem Dörrfleisch aus Namibia. Unser Geheimtipp ist der geniale Linsensalat mit Banane und Chakalaka, den Angela Schult (verantwortlich für viele Rezepte in „Gewürzreise Afrika“) von ihrer Safari in der Masai Mara mitgebracht hat.

Linsensalat

 

Ostafrika liebt Berbere

Berbere ist tatsächlich so etwas wie das kulinarische Nationalheiligtum Äthiopiens. Die Gewürzmischung mit scharfem Cayennepfeffer, Pfeffer, Piment, Koriander, Zimt, Kreuzkümmel, Nelken und Kardamom ist in jedem Haushalt anders. Jeder Äthiopier hat sein eigenes ultimatives Mischungsverhältnis. Es gibt zahlreiche Gerichte aus Ostafrika, an die zwingend Berbere gehört. Das Wichtigste aber ist das äthiopische Doro Wat, der gehaltvolle Eintopf mit Hühnchenteilen, viel Berbere, Frischkäse und Ei.

doro-wat

 

Zaatar: Vom Norden bis in den Süden

Der Name Zaatar birgt Verwechslungsgefahr. Denn es gibt Zaatar auch als Einzelgewürz – im Arabischen steht die Bezeichnung für eine wildwachsende Gewürzpflanze, den wilden Thymian. Aber in ganz Nordafrika ist unter dem Namen Zaatar auch eine Gewürzmischung gemeint. Sie enthält neben Thymian auch Majoran und Oregano. Der Gag daran aber sind eigentlich die gerösteten Sesam- und Kreuzkümmel-Samen. In Nordafrika würzt man gern Gemüse mit Zaatar. Auf unserer kulinarischen Reise nehmen wir das typische Ottolenghi-Gewürz sogar mit bis nach Südafrika. Der dort typische Potjekos, ein geschichteter Eintopf im eigenen gusseisernen Topf, bekommt mit Zaatar noch mal eine ganz besondere Note.

Potjekos 

 

Nach Art des Chefs

Ras-el Hanout ist quasi ein sprechender Name. Übersetzt heißt er „Chef des Ladens“ und meint genau das: Diese Gewürzmischung wird je nach Gusto des Hausvorstands zusammengemixt. Bis zu 100 verschiedene Zutaten können da dabei sein, im Normalfall sind es eher 20 bis 25. Unsere Chef des Hauses-Mischung ist vergleichsweise puristisch mit nur elf Zutaten; Koriander, Kumin,  Kurkuma, Pfeffer, Ingwer, Zimt, Kardamom, Lorbeerblätter, Muskat, Macis, Nelken. Auf unserer „Gewürzreise Afrika“ stellen wir zum Beispiel das Ras-el-Hanout-Rezept Zitronenhuhn mit roten Linsen vor. Zuckerschoten, Chilis, Karotten und Tomaten machen das Ganze zu einer bunten und leckeren Schüssel. Und das Ras el Hanout zu einem sinnenreichen Gaumenerlebnis.

zitronenhuhn 

 

Das Kompendium: „Gewürzreise Afrika“

Okay, wem das jetzt zu viele Einzelrezepte waren, dem sei noch einmal wärmstens unser Buch „Gewürzreise Afrika“ ans Herz gelegt, mit fast 100 Rezepten, spannenden Hintergrundgeschichten zu den Gewürzen Afrikas und zu den einzelnen Nationalgerichten wie beispielsweise Egusi Stew aus Nambia, Shakshuka aus Libyen, Ravitoto aus Madagaskar, Ndunda aus dem Kongo oder Koshari aus Ägypten.

Cover

 

Übrigens, auch die wichtigsten Gewürzmischungen sind bei uns in Kombi erhältlich. In der sechsteiligen Box "Geschenkset Afrika" ist neben den Gewürzmischungen African Rub, Chakalaka, Bio Ras el Hanout, Berbere, Harissa auch der sehr feine und charakterreiche Wildpfeffer Voatsiperifery zu finden. (Mit oder ohne Buch "Gewürzreise Afrika" erhältlich.)

Geschenkest-Afrika 

 

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